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Praktikumsbereiche
Außerschulische Jugendbildung
- Mitarbeit während der Seminarangebote für Jugendliche in Jugendclubs oder Schulen (Themen: Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexualität, Drogen, Gewalt, Lebens- und Berufsplanung, Schulden, Schönheitsideal, Essstörungen und Beste Freundin)
- Entwicklung eines neuen Seminarangebotes
-Vorbereitung, Organisation und Durchführung von Jugendgruppen-leiterschulungen
- Mitarbeit im AK Teamer (Vorbereitung von Ferienfreizeiten und Jugendgruppenleiterschulungen)
- Mitgestaltung der internationalen Jugendarbeit des LJW der AWO (z.B. Mitorganisation von internationalen Austauschmaßnahmen)
- Mitarbeit im Bereich EVS (European Voluntary Service)
- Mitarbeit im Arbeitskreis E.V.I. (European Virus Initiative)
- Teilnahme an den pädagogischen Begleitseminaren im FSJ (Organisation etc.)
- Mitgestalten /Durchführung von Seminarinhalten
- Sortieren der Bewerbungen und deren Erfassung
- eigener Workshop auf dem Abschlussseminar, wenn du bis zum Sommer
oder im Sommersemester dein Praktikum machst
- Erstellen der Broschüre für das Abschlussseminar
- Bearbeitung des Stammblattverfahrens
- eventuelle Entwicklung neuer Konzeptionen für die Seminargestaltung
Praktikum von Maren Hofmann
Nun liegen 4 ½ Monate Praktikum beim Landesjugendwerk der AWO in Erfurt hinter mir und ich schaue rückblickend auf die 20 Wochen, die wie im Flug vergangen zu sein scheinen.
Zunächst einmal wurde ich mit einem freundlichen „Hier sagen wir alle Du“ begrüßt und auch im Allgemeinen sind hier die Umgangsformen sehr locker, was die Arbeitsatmosphäre unheimlich positiv gestaltet. Auch darf man ungehindert eigenen Ideen einbringen und selbständig arbeiten. Ein offenes Ohr für Rückfragen und Zeit für Reflektionen wird sich immer genommen, so dass eigene Stärken und Schwächen erkannt werden können.
Der Grund warum ich mich für mein Praktikum beim Landesjugendwerk entschieden habe, ist die Mischung aus „normalen“ Büroalltag und dem Kontakt zu den Jugendlichen. Es wechselt sich die Arbeit am Computer und die Seminartätigkeit in den Schulen und Jugendclubs ab. So reichen die Tätigkeiten über das Verschicken von Anmeldebestätigungen für gewisse Seminare und Schulungen, die Registrierung eingehender FSJ-Bewerbungen, Internetrecherche, ....bis hin zur Entwicklung und Organisation von Themenabenden und Spielideen für die Jugendgruppenleiter-schulung, Hospitation bei Seminaren der außerschulischen Jugendbildung und im Laufe der Zeit Übernahme von einzelnen Seminarteilen, die Entwicklung eines eigenen Seminars zum Thema Demokratie, und vieles mehr.
Schön ist, dass man fei wählen darf, welche Arbeitsbereiche einen am meisten interessieren. Mein Schwerpunkt lag im Bereich außerschulische Jugendbildung in Form von Seminaren und Schulungen, doch auch im Arbeitsfeld „Freiwilliges Soziales Jahr“ ist ein Praktikum möglich. Kontakt zu beiden Bereichen hat man aber auf jeden Fall.
Auch die Öffentlichkeitsarbeit war ein Teil der Tätigkeit innerhalb meines Praktikums, bei der ich Pinnwände entwickelte, die Broschüre für das FSJ – Abschlussseminar neu gestaltete oder auch das Publik machen der Seminarthemen bei Schulen und Jugendclubs gehörte dazu.
Des weiteren erhält man hier Einblicke in die Jugendverbandarbeit durch die Teilnahme an den Vorstandssitzungen und Arbeitskreisen.
Während meiner Praktikumzeit von März bis Juli konnte ich zahlreiche größere Events miterleben. So bot zum einen das Bundesjugendwerkstreffen über Himmelfahrt die Gelegenheit zahlreiche Untergliederungen kennen zulernen und in gemeinsamen Aktionen und Diskussionen Bewährtes und Neues auszutauschen.
Die Jugendgruppenleiterschulung und auch das Alte – Hasen – Seminar bot Raum eigene kreative Ideen auszuprobieren und neue Methoden der Wissensvermittlung kennen zulernen.
Zum Ende meines Praktikums durfte ich noch das FSJ – Abschlussseminar miterleben und durch die Mitarbeit im Organisationsteam hinter die Kulissen schauen, was alles nötig ist, damit so eine Woche reibungslos verlaufen kann.
Alles in allem war es für mich eine sehr spannende Praktikumzeit, die sehr lehrreich und abwechslungsreich für mich war.
Mit einer Träne im Knopfloch verabschiede ich mich von dem tollen Team, doch wir werden uns gewiss wiedersehen, denn das ich mich weiterhin für das Landesjugendwerk engagieren möchte, steht für mich fest.
Maren Hofmann





